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Fussball, was als Spiel beginnt

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Fussball Kindersport

Fussball ist in der Regel immer eine Sportart, die als Spiel beginnt. Dein Kind spielt mit anderen Kindern, schnell ist die Rede von Fussball, vor allem, wenn im Fernsehen Fussballspiele übertragen werden, sind die Kinder nicht mehr zu bremsen. Die Spielregeln sind schnell verinnerlicht. Nun kommt es nur noch auf die Taktik und dem Training an.

Wenn aus Spiel Ernst wird

Ist Dein Kind genauso? Möchte es den ganzen Tag mit dem Fussball spielen? Dann denke Dir nichts dabei, solange ausreichend viel Zeit für die Schule bleibt, kann Fussball sich nicht negativ auf die Entwicklung Deines Kindes auswirken. Du solltest nur hin und wieder eine orthopädische Untersuchung vereinbaren. Manche Kinder haben Fehlstellungen der Beine (z. B. X-Beine), diese Probleme können massiver werden, wenn die Beine einseitig belastet werden. In der Regel ist das bei Fussball nicht der Fall. Lass trotzdem hin und wieder einmal einen Arzt auf den Knochenstatus von Deinem Kind schauen, damit Du alle möglichen Vorsorgen und Vorkehrungen eingehalten hast.

Aus dem Spiel wird erst dann Ernst, wenn Dein Kind mehrmals in der Woche zum Training möchte oder muss. Fussball kann süchtig machen. Der Teamgeist, wenn er richtig ausgeprägt ist, treibt die gesamte Mannschaft zu Höchstleistungen an. Da möchte kein Spieler fehlen oder aus der Reihe tanzen. Wer viel trainiert wird auch immer erfolgreicher. Eigene Grenzen werden überschritten, alleine und gemeinsam mit dem Team. Auf einmal werden Ziele erreicht, die ein Kind für sich selber nicht für möglich gehalten hat. Verständlicherweise werden nach diesen Erfolgserlebnissen die persönlichen Ziele immer höher gesteckt. Der Leistungsdruck steigt. Ganz egal, ob vonseiten des Trainers, oder weil die eigenen Erwartungen immer mehr ansteigen.

Beobachte gut

Als Mutter solltest Du die sportliche Entwicklung Deines Kindes immer mit einem kritischen und einem stolzen Auge beobachten. Auf der einen Seite braucht Dein Kind die sportlichen Erfolge um seine Persönlichkeit und sein Selbstbewusstsein richtig entwickeln zu können, auf der anderen Seite kann der Leistungsdruck gefährlich werden. Gerade in den letzten Jahren wurde bei Sportlern vermehrt ein Burn-Out-Syndrom, bis hin zu Depressionen diagnostiziert. Beim Sport werden nicht nur die Muskeln trainiert, es verändert sich auch die Psyche. Beim Training werden Hormone ausgeschüttet, die Dein Kind glücklich und zufrieden machen. Auf diese Gefühle mag es nicht mehr verzichten.

Das ist ganz normal. Fast jedem Sportler geht es so. Erst, wenn eine Trainingspause ansteht, sei es aus Zeit- oder Krankheitsgründen, wird ersichtlich, wie süchtig körpereigene Hormone machen können. Sei daher nicht überrascht, wenn dein Kind in einer derartigen Sportpause einmal unausstehlich oder in sich gekehrt werden kann. Als Mutter solltest Du daher immer darauf achten, dass Dein Kind ausgewogen trainiert und sich selber nicht überfordert.

Gerade bei Fussball sind es selten die Eltern oder die Trainer, die ein Kind überfordern, sondern der eigene Rausch und der Spass am Spiel. Schau Dir einmal ein Fussballspiel ganz genau an. Bei kaum einem anderen Sport zeigen sich in den Gesichtern der Spieler so viele Emotionen wie beim Fussball. Diese Faszination überträgt sich auf die Zuschauer. Bei keiner anderen Sportart bilden sich Autokorsos, wenn eine Mannschaft gewonnen hat....

Bildquelle: bottomlayercz0 / pixabay.com

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