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Sport und Bewegung für das Kind

Wie viel Sport ist gut für Ihr Kind

Kind Sport Gesundheit

Sicher haben Sie sich auch schon gefragt, ob man sein Kind auch mit den sportlichen Aktivitäten überfordern kann, und auch wenn man allgemein der Meinung ist, dass Sport gesund ist, es eventuell für den Nachwuchs ungesund werden kann.

Sport im Allgemeinen

Der menschliche Körper ist durch die Evolution auf Bewegung ausgerichtet, auch wenn in den letzten Jahrzehnten die Bequemlichkeiten des Alltags dagegen sprechen. Wer aber eine bequeme Lebensweise nicht mit regelmässigem Sport ausgleicht, riskiert mögliche gesundheitliche Probleme. Bewegungsmangel kann sogar gesundheitsschädlicher sein, als die heute weitverbreiteten Erkrankungen unserer Gesellschaft. Dagegen reduzieren regelmässige sportliche Aktivitäten verschiedene Erkrankungsrisiken.

Sport ist nicht nur für die Gesundheit des Körpers gut, sondern auch die Psyche des Menschen wird dadurch geformt und gefestigt, dann Sport baut nicht nur Stress ab, es macht auch gute Laune. Mit diesen Erkenntnissen kann man sehen, dass Sport in jedem Alter ein wesentlicher Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden hat.

Sport ist wichtig und gut für Kinder

Grundsätzlich ist Sport für alle ein wichtiger Ausgleich, vor allem für das Kind ist er ein unersetzlicher Bestandteil für die körperliche Entwicklung. Werden zu den Sportaktivitäten auch noch Wettkämpfe veranstaltet, so wird zudem das Selbstbewusstsein des Kindes gestärkt. Das gegenseitige Messen der sportlichen Fähigkeiten im Einzel- oder Mannschaftssport ist aus diesem Grund eine treibende Kraft für den Beitritt in einen Sportverein.

Doch Sport birgt auch verschiedene Risiken. Fokussiert sich das Kind zu stark auf seine sportlichen Aktivitäten, und an nichts mehr anderes denkt oder spricht, kann es durchaus zu Problemen in der Schule und im sozialen Umfeld führen. Gerade bei einem verbissenen Engagement des Kindes, sollten die Eltern sofort reagieren.  Ein weiteres mögliches Problem könnte das Messen von ungleichen Kräften sein. Beteiligt sich Ihr durchschnittlich begabtes Kind immer wieder an Wettkämpfen mit anderen leistungsstarken Kindern, kann dies unnötig Stress, Unlust und Frustration auslösen. Auch in dieser Situation müssen die Eltern gleich reagieren.

Sport ist nicht nur auf Verlieren oder Gewinnen zu reduzieren, dass muss Ihr Kind verstehen lernen. Auch ohne Wettkampf hat Sport seinen Reiz und kann auch Spass machen. Wecken sie Interesse an anderen Hobbys von Musizieren bis Basteln. „Das Kind hat das richtige Mass gefunden, Wenn die Familie, Schule und Hobby im gleichem Masse ihre Aufmerksamkeit kommen und das Kind dabei nicht überfordert wird, ist das richtige Mass der Aufteilung von Aufgaben, Pflichten und Freizeit gefunden.

Wie viel Sport ist denn gesund?

Ein Kind treibt gerne Sport, doch er soll dabei unbedingt Spass machen. Wichtige Voraussetzung dafür ist, dass das Training auch kinder- bzw. altersgerecht gestaltet wird. Es gibt aber auch Eltern, welche die treibende Kraft hinter den sportlichen Aktivitäten des Kindes stehen, und das Kind regelrecht zu Höchstleistungen anspornen. In dieser Situation merkt man es einem Kind sehr schnell an, dass es am Training oder der Sportart keine Freude und so auch keinen Spass hat. Für das Kind ist es das Beste, wenn es selbst entscheiden kann, welcher Sport es ausüben möchte, und wie oft bzw. intensiv es trainieren will. Hat sich Ihr Kind entschieden, ist es von Vorteil, wenn man das Kind in einem Sportverein anmeldet, der ein spezielles Training für Kinder anbietet.

Wichtigste Voraussetzungen für den geeigneten Verein

  • Das Kind soll ständig gut betreut sein
  • Die Trainingseinheiten müssen geplant werden
  • Jedes Kind muss individuell gefördert werden
  • Alters- und leistungsabhängige Schwerpunkte

Fazit

Diese Frage, ob das Kind auch zu viel Sport betreiben kann, ist nicht grundsätzlich zu beantworten. Jedes Kind ist in seiner Entwicklung und Fähigkeiten sehr unterschiedlich, und somit auch anders zu bewerten. Es dürfte keine gesundheitlichen Probleme für das Kind entstehen, wenn das Kind in einem Verein mit anderen Kindern im gleichen Alter bzw. gleicher Leistungsstufe trainiert und mit speziell für Kinder ausgebildeten Trainern betreut wird. Wichtig ist auch, dass Ihr Kind auch von Ihnen gut auf dem Sport vorbereitet und betreut wird. Vor allem bei Niederlagen oder Rückschlägen, sollte das Kind wissen wie es damit umzugehen hat. Mit der Zeit wird es seine Grenzen selbst erkennen und die sportlichen Aktivitäten in einem gesunden Rahmen gestalten.

Bildquelle: jarmoluk / pixabay.com

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