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Sport und Bewegung für das Kind

Freude am Sport darf nicht verloren gehen

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Sicherlich freust Du Dich, wenn Du siehst, wie erfolgreich Dein Kind beim Sport sein kann. Es ist daher wirklich lobenswert, wenn Du Dein Kind tatkräftig auf seinem Weg unterstützt. Unterstützung heisst aber auch, dass Du Dein Kind kritisch betrachtest und es nicht unter Erfolgsdruck setzt.

Behalte immer die Übersicht

Sobald aus Spass Ernst wird, kann auch der schönste Sport zu einer Belastung werden. Achte daher immer darauf, dass Dein Kind nie überfordert wird. Damit bist nicht nur Du gemeint, sondern auch andere Familienmitglieder und Trainer. Sobald das persönliche Umfeld von Deinem Kind erkennt, wie leistungsfähig es wirklich ist, kann schnell eine Erwartungshaltung aufgebaut werden, die Dein Kind nicht immer erfüllen kann. Du musst Dein Kind in solchen Situationen schützen, in dem Du die Erwartungen der anderen dämpfst. Das soll nicht heissen, dass Du Dein Kind an der Ausübung des Lieblingssports hindern sollst, Du sollst lediglich darauf achten, dass auch alle anderen Lebensbereiche nicht zu kurz kommen.

Hat Dein Kind aufgrund einer Überbelastung erst einmal die Freude am Sport verloren, ist es zu spät. Der Selbstschutz hat eingesetzt und Du wirst es kaum überzeugen können, wieder die Freude am Sport zu gewinnen. Es ist im Grunde genauso so, als würdest Du Deinem Kind jeden Tag sein Lieblingsessen kochen. Nach einiger Zeit würde es das einst so geliebte Gericht verweigern und über Jahre hinweg nicht mehr sehen wollen. Sorge daher im Vorfeld dafür, dass derartige Situationen gar nicht erst entstehen. Um dies wirklich beurteilen zu können, musst Du Dein Kind wirklich gut kennen und sein Verhalten studieren.

Kinder wollen niemanden enttäuschen

Kinder wollen im Allgemeinen gefallen und niemanden enttäuschen. Sobald Dein Kind den Eindruck hat, dass Du, die Familie oder der Trainer enttäuscht ist, wenn es nicht die sportlichen Leistungen erbringt, die Ihr von ihm erwartet, wird es alles daran setzen, Eure Erwartungen zu erfüllen. Es wird lange Zeit selber gar nicht merken, wie die Lust am Sport langsam schwindet. Erst, wenn es sich dann gar nicht mehr zum Training überwinden kann und vollkommen ausgebrannt ist, kommt die Wahrheit auf. Es liegt daher in Deiner Verantwortung, dass dies nicht passiert. Du musst die Fähigkeit besitzen, die Empfindungen Deines Kindes lesen zu können.

Wichtig ist dabei, dass Du selber keinen unbewussten Druck aufbaust. Einen Trainingstermin einzuhalten ist auf der einen Seite wichtig, aber wenn Du aber merkst, dass Dein Kind mit den Gedanken ganz woanders ist, solltest Du einmal einen Versuch starten. Frag spontan, ob Ihr an dem Tag nicht einmal etwas ganz anderes unternehmen wollt, wie z. B. ein Eis in einem Café essen. Dein Kind wird Dich mit grossen Augen anschauen und die Welt nicht mehr verstehen. Dieser Test ist aber wichtig. Dein Kind soll lernen, dass Du auch bereit bis, mit ihm andere Unternehmungen, ausserhalb des Sports zu planen, auch wenn es zeitlich gar nicht passt. Es weiss dann, dass es zu Dir kommen kann, wenn es einmal keine Lust auf Sport hat, und Dir die Wahrheit sagen kann. Dein Kind muss Dich als Vertraute und Verbündete sehen, nicht als Elternteil, das sportliche Höchstleistungen fordert.

Bildquelle: True_Guowei / pixabay.com

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