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Leistungsdruck ist ungesund

Leistungsdruck Kind

Dass Du Dein Kind in der Schule und beim Sport fördern und unterstützen möchtest, ist sehr lobenswert. Nur stetes Training und Durchhaltevermögen kann dazu führen, dass Ihre Eure Ziele erreichen könnt. Trotzdem solltest Du darauf achten, dass kein Leistungsdruck entsteht, da dieser sich sehr negativ auf die Gesamtkonstitution von Deinem Kind auswirken kann.

Passe Dich den Gegebenheiten an

Es ist nicht immer einfach, als verantwortungsvolle Mutter das richtige Gleichgewicht zu finden. Du musst daher flexibel sein und nicht zu viele Termine vereinbaren. Achte daher stets auf die schulischen Leistungen Deines Kindes. Sollten diese sich einmal verschlechtern, musst Du sofort reagieren, bevor sich die schulische Situation noch weiter verschlechtert. In dieser Zeit muss leider der Sport etwas kürzer kommen. Du brauchst Dir aber keine Sorgen zu machen, dass Dein Kind dadurch einen Nachteil hat. Andere Kinder kommen in die gleiche Situation und dann gleichen sich die Kräfteverhältnisse wieder aus. Je länger Du wartest, wenn die Schulnoten absinken, desto intensiver kann die Auszeit ausfallen, die Dein Kind beim Sport erleidet. Plane daher schnell um. Nur so kannst Du erreichen, dass langfristig ausreichend viel Zeit zum Trainieren bleibt.

Lob kommt immer gut an

Sollte Dein Kind einmal in der Schule oder beim Sport nicht so leistungsfähig sein, wie Du es gerne hättest, darfst Du keine heftige Kritik üben. Du könntest dadurch zu starken Leistungsdruck erzeugen und dadurch das Gegenteil erreichen. Dein Kind ist dann wie gelähmt oder blockiert. Der eigene Antrieb, Höchstleistungen zu vollbringen, sinkt enorm. Es ist dann besser, wenn Du kleine Fortschritte gleich erkennst und grosszügig, aber nicht übertrieben, Lob verteilst. Kinder, die gelobt werden, entwickeln viel mehr Selbstbewusstsein, als Kinder die andauernd nur kritisiert werden. Das neu erlangte Selbstbewusstsein kann versteckte Kräfte wecken, die ansonsten blockiert blieben. Natürlich müssen Eltern auch einmal streng sein, dann aber wieder gütig und verständnisvoll.

Sei aufmerksam und wachsam

Am besten kannst Du reagieren, wenn Du kleine Veränderungen gleich schon am Anfang wahrnimmst. Du kannst nicht davon ausgehen, dass Dein Kind von alleine sagt, wann es überfordert ist. Manchmal setzen sich Kinder viel höhere Ziele als die Eltern selber. So kommt es, dass Dein Kind über sein eigenes Leistungstief viel frustrierter ist als Du selber. Es ist daher von entscheidender Wichtigkeit, dass Du so viel Einfühlungsvermögen entwickelst, dass Du selber erkennen kannst, wann der Leistungsdruck zu intensiv wird. Da Du kaum die Verantwortung übernehmen möchtest, dass die schulische Laufbahn gestört wird, bleibt Dir in solchen Situationen nur die Einschränkung beim Sport. Achte aber dann darauf, dass Dein Kind nicht unter dem eingeschränkten Training leidet. Für manche Kinder ist der Sport die einzige Möglichkeit, Abwechslung im Alltag finden zu können.

Fingerspitzengefühl ist wichtig

Du solltest daher Einschränkungen beim Sport oder im übrigen Privatleben nie als Strafe verwenden. Du musst Dich diplomatisch verhalten und am besten eine gemeinsame Lösung mit Deinem Kind finden. Es soll nie den Anschein haben, dass Du Deine Entscheidungen willkürlich fällst. Dein Kind muss Dein Handeln verstehen und nachvollziehen können. Das offene Gespräch ist wichtig. Gemeinsam findet Ihr sicher einen Weg, damit die Balance aus Schule und Sport wieder ins Gleichgewicht kommt.

Bildquelle: Juergen Jotzo  / pixelio.de

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